GENF (Dow Jones)--Die Automobilkonzerne Peugeot-Citroen und Mitsubishi haben ihre Gespräche über einen Einsteig des französischen Automobilkonzerns bei den Japanern abgebrochen. Grund sei der unsichere Ausblick für die Branche, teilten die beiden Unternehmen am Mittwoch mit. Die beiden Konzerne bekräftigten gleichzeitig, einen Ausbau ihrer Partnerschaft weiter zu verfolgen. Eine Kapitalverflechtung sei aber unter den derzeitigen Umständen nicht "angemessen".
Spekulationen über eine Kapitalverflechtung der Konzerne waren im Markt aufgekommen, nachdem die Volkswagen AG im Dezember knapp ein Fünftel des japanischen Kleinwagenherstellers Suzuki für 1,7 Mrd EUR gekauft hatte. Bis zur Hälfte des Kaufpreises wollte Suzuki im Gegenzug in VW-Aktien investieren.
Einige Analysten bewerten das Scheitern der Gespräche als negativ für die Mitsubishi Motors Corp. Der Tokioter Konzern brauche einen Partner, um im harten globalen Wettbewerb zu überleben und müsse nun einen neuen Partner suchen, der bei ihm einsteigen wolle. Eine Mitsubishi-Sprecherin erklärte, die Gespräche zwischen der PSA Peugeot-Citroen SA mit Sitz in Paris und Mitsubishi könnten wieder aufgenommen werden, wenn der Ausblick für die Automobilbranche klarer werde. Dow Jones
