(akt/asi) Hohe politische Berater und Parlamentsmitglieder begrüßten die Forderung des chinesischen Premierministers Wen Jiabao zur Verringerung der Einkommensdifferenzen im Reich der Mitte. Die Forderung, so die Berater, sei hochaktuell.
Das Erfordernis zur Bekämpfung der Einkommensdisparität sowie die Erhöhung der Sozialhilfe und die Verbesserung der Versorgung in ländlichen Gebieten sei eine direkte Antwort auf die wichtigsten Probleme, die das Land derzeit zu lösen habe, so die Anwesenden.
Wen sagte, dass nicht nur der soziale Wohlstand durch die Entwicklung der Wirtschaft gestärkt werden soll, sondern dass auch ein rationales System zur Verteilung des Einkommens benötigt werde. Wen erklärte dies in einem Bericht über die Arbeit der chinesischen Zentralregierung am Freitag in Beijing.
Im vergangenen Jahr war die Einkommensdisparität so hoch wie nie zuvor seit der Wirtschaftsreform des Landes im Jahr 1978, so das Nationale Statistikministerium.
Das Pro-Kopf-Einkommen in der Stadt betrug im Jahr 2009 durchschnittlich 17.175 CNY (2.500 USD). In ländlichen Regionen war das Durchschnittseinkommen pro Kopf jedoch um rund ein Drittel geringer.
