PEKING (Dow Jones)--Die chinesische Zentralbank wird nach Aussage eines stellvertretenden Gouverneurs der People's Bank of China (PBoC) die Bildung von Vermögenspreisblasen im Zuge der kräftigen Konjunkturerholung im Lande verhindern. "Die PBoC wird darauf hinarbeiten, das Auflaufen von Asset-Preisblasen zu vermeiden", erklärte Guo Qingping am Montag. Einer Verstärkung der Inflationserwartungen müsse vorgebeugt werden.
Die Entwicklung der Inflation ist nach den Worten des stellvertretenden PBoC-Gouverneurs Su Ning ein wichtiges Kriterium bei der Festlegung der Geldpolitik in China. Bei der Entscheidung, ob die Leitzinsen erhöht würden, sei die Jahresteuerung einer der entschiedenen Faktoren. Die Entwicklung der internationalen Rohstoffpreise habe die Notenbank dabei auch im Blick.
Die PBoC verfolgt nach Aussage von Su in diesem Jahr eine "moderat lockere Geldpolitik". Dabei werde das Wort "moderat" jedoch zunehmend an Bedeutung gewinnen, erklärte der stellvertretende PBoC-Gouverneur. Die Notenbank hat ihre Mindestreserveanforderungen für die großen Geschäftsbanken in diesem Jahr bereits zwei Mal erhöht, von Leitzinsanhebungen wurde bislang aber abgesehen.
Das chinesische Finanzsystem bezeichnete Su bei einer Pressekonferenz während des Volkskongresses in Peking als sicher. Die Banken beachteten die Risiken bei der Kreditvergabe.
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